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<title>Patenschaft</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Patenschaft</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Als <b>Patenschaft</b> wird die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht bezeichnet. Eine Patenschaft unterscheidet sich von einer Partnerschaft (z.&nbsp;B. <a href="Gemeindepartnerschaft" title="Gemeindepartnerschaft">Gemeindepartnerschaft</a>) darin, dass die beiden Teilnehmer nicht gleiche Rechte und Pflichten besitzen, sondern eine einseitige Fürsorgeaufgabe wahrgenommen wird.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliche_und_sprachliche_Patenschaftsformen">Rechtliche und sprachliche Patenschaftsformen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verschiedene_Beispiele">Verschiedene Beispiele</h3></div>
<p>Der Begriff leitet sich ursprünglich vom <a href="Christentum" title="Christentum">christlichen</a> <i><a href="Pate" title="Pate">Taufpatenamt</a></i> her, das besonders in früheren Jahrhunderten eine sehr wichtige soziale Rolle besaß und vielerorts noch heute innehat. Der Begriff <i>Patenschaft</i> hat heute eine sehr vielseitige Bedeutung erlangt. Im kommerziellen Bereich gibt es Patenschaften, bei denen ein Kunde eine Vergütung erhält, wenn er einen Bekannten dazu überredet, beispielsweise ein Zeitungsabonnement zu bestellen oder einen Telefonvertrag abzuschließen.
</p><p>Im kulturellen und politischen Bereich gibt es <a href="Gemeindepartnerschaft" title="Gemeindepartnerschaft">Städtepartnerschaften</a> und Namenspatenschaften. Im Umweltbereich gibt es finanzielle Patenschaften für neu gepflanzte Bäume oder für Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. Besonders vielseitig sind die Formen im humanitären Bereich. Sie gruppieren sich um zwei verschiedene Konzepte:
</p>
<ol><li>die internationale Patenschaft, wobei eine oder mehrere Personen aus der ersten Welt eine oder mehrere Personen aus ärmeren Ländern vornehmlich finanziell unterstützen;</li>
<li>die örtliche Patenschaft, bei der ein(e) <i><a href="Ehrenamt" title="Ehrenamt">ehrenamtliche</a>(r)</i> Patin oder Pate eine bedürftige Person aus der weiteren Nachbarschaft regelmäßig durch einige Stunden Zuwendung unterstützt. Im Folgenden werden Beispiele aus den oben genannten Bereichen genannt.</li></ol>
<p>Für eine <a href="Stiftung" title="Stiftung">Stiftung</a> oder ein <a href="Projekt" title="Projekt">Projekt</a> im weitesten Sinne können Menschen oder <a href="Juristische_Person" title="Juristische Person">juristische Personen</a> eine Patenschaft übernehmen. Viele <a href="Kinderhilfswerk" class="mw-redirect" title="Kinderhilfswerk">Kinderhilfswerke</a> bieten Menschen aus reichen Nationen <i>(Geberländer)</i> die Möglichkeit an, <i>Patenschaften für Kinder aus armen Regionen (Programmländer)</i> zu übernehmen. Die Patenschaftsbeiträge finanzieren dabei Projekte, mit denen die Lebensumstände der Kinder, deren Familien und der ganzen Gemeinde dauerhaft verbessert werden sollen. Kritiker sehen darin ein „<a href="Paternalismus" title="Paternalismus">paternalistisches</a>“ Verhältnis zwischen Gebern und Nehmern und bevorzugen eine gleichberechtigte Partnerschaft.
</p><p>Ebenso können <a href="Gebietsk%C3%B6rperschaft_(Deutschland)" title="Gebietskörperschaft (Deutschland)">Gebietskörperschaften</a> wie <a href="Landkreis" title="Landkreis">Landkreise</a>, <a href="Stadt_(Deutschland)" class="mw-redirect" title="Stadt (Deutschland)">Städte</a> und <a href="Gemeinde_(Deutschland)" title="Gemeinde (Deutschland)">Gemeinden</a> <i>Patenschaften für andere Gebietskörperschaften</i> übernehmen. Häufig handelt es sich dann um <a href="Patenstadt" title="Patenstadt"><i>Gedächtnispatenschaften</i></a>. Dies ist in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> häufig geschehen, als westdeutsche Städte, Landkreise und Bundesländer nach der <a href="Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945%E2%80%931950" title="Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950">Vertreibung und folgender Übersiedlung</a> diese für Bewohner aus der ehemaligen <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a>, dem <a href="Sudetenland" title="Sudetenland">Sudetenland</a> oder den <a href="Ostgebiete_des_Deutschen_Reiches" title="Ostgebiete des Deutschen Reiches">damaligen deutschen Ostgebieten</a> übernommen haben. Manche Städte und Gemeinden legen hier die Betonung auf Patenschaft für die in ihrem neuen Wohnort lebenden Bewohner bzw. deren dortigen Kultureinrichtungen, andere auf eine Patenschaft mit der Herkunftsregion bzw. -gemeinde. Letztere Art der Patenschaft beruhte, zumindest zum Zeitpunkt der Patenschaftserklärung (<a href="Kalter_Krieg" title="Kalter Krieg">Kalter Krieg</a>), praktisch durchweg offiziell auf Einseitigkeit. Es gibt auch Patenschaften von westdeutschen Gemeinden mit <a href="Kirchengemeinde" title="Kirchengemeinde">Kirchengemeinden</a> der genannten Gebiete. Einzelne Patenschaftserklärungen wurden später wieder rückgängig gemacht (1989 die Patenschaft des <a href="Wetteraukreis" title="Wetteraukreis">Wetteraukreises</a> in Hessen über den <a href="Landkreis_Tepl" title="Landkreis Tepl">Heimatkreis Tepl-Petschau</a>), aus anderen Patenschaften wurden seit Ende des Kalten Krieges (gewöhnliche) <a href="Gemeindepartnerschaft" title="Gemeindepartnerschaft">Städtepartnerschaften</a>.
</p><p>Nach dem verheerenden <a href="Seebeben_im_Indischen_Ozean_2004" class="mw-redirect" title="Seebeben im Indischen Ozean 2004">Seebeben im Indischen Ozean 2004</a> übernahmen einige Städte ebenfalls Patenschaften für Gemeinden in den betroffenen Regionen.
</p><p>Mehrere deutsche Städte haben eine Patenschaft über eine <a href="Kaserne" title="Kaserne">Kaserne</a> der <a href="Bundeswehr" title="Bundeswehr">Bundeswehr</a> oder ein Schiff der <a href="Bundesmarine" title="Bundesmarine">Bundesmarine</a> übernommen. Ähnlich ist es bei der <a href="Deutsche_Bahn" title="Deutsche Bahn">Deutschen Bahn</a> – Hinweise zum Verfahrensablauf und eine Zusammenstellung stehen in der <a href="Liste_benannter_IC/ICE-Fahrzeuge" title="Liste benannter IC/ICE-Fahrzeuge">Liste benannter IC/ICE-Fahrzeuge</a> und bei der <a href="Lufthansa#Taufnamen" title="Lufthansa">Lufthansa</a>.
</p><p><a href="Tierpatenschaft" title="Tierpatenschaft">Tierpatenschaften</a> werden in der Regel von Tierschutzorganisationen oder <a href="Zoo" title="Zoo">Zoos</a> vermittelt. Möglich sind Patenschaften für ein geschütztes Wildtier, für ein Heimtier oder eine sog. <a href="Flugpate" title="Flugpate">Flugpatenschaft</a>. Während erstere beiden klassischen Patenschaften mit einer Verpflichtung und in der Regel mit einer finanziellen Zuwendung (z.&nbsp;B. für Tierarzt, Futter, Medikamente) verbunden sind, stellt die Flugpatenschaft lediglich eine kostengünstige Beförderungsmöglichkeit für ein Tier dar. Die Tätigkeit als <a href="Pflegestelle" title="Pflegestelle">Pflegestelle</a> beinhaltet die ehrenamtliche Betreuung eines Tieres aus dem Tierschutz in der eigenen Wohnung.
</p><p>Mit dem Übernehmen von <i>Baumpatenschaften</i> kann das Pflanzen und die Pflege von Bäumen bzw. der Schutz von existierenden Bäumen finanziell unterstützt werden (vgl. <a href="Freundeskreis_Kirmes_und_Freizeitparks#Baumpatenschaften" title="Freundeskreis Kirmes und Freizeitparks">hier</a>).
Dabei gibt es verschiedene Konzepte, die von einer einmaligen Zahlung über einen monatlichen Beitrag bis hin zu einer Investition reichen.
Anbieter dieser Baumpatenschaften sind beispielsweise Bauminvest, Forest Finance, Plantaciones Edelman, Nahow und <a href="Global_Nature_Fund" title="Global Nature Fund">Global Nature Fund</a>.
Durch das Konzept der Baumpatenschaft soll speziell im Regenwald ein Mittel entstehen, um den durch den hohen Ressourcenverbrauch in Industrienationen mitverursachten Schwund von Flora und Fauna nach dem Verursacherprinzip zu mindern.
</p><p>Unter Patenschaften neuerer Art treten <i>Ausbildungspatenschaften</i> oder allgemeiner Patenschaften zur Berufsorientierung hervor. In einem Modellversuch des Landes Niedersachsen (an der BBS am Pottgraben in Osnabrück) werden Schüler und Schülerinnen allgemeinbildender Schulen in den Abschlussklassen (in den Gymnasien Klasse 10) in den Betriebspraktika von Auszubildenden sowohl im Aufenthalt in der Berufsschule als auch in den Betrieben betreut. Ohne Altersbarriere gewähren die Betreuungen verbesserte Informationschancen auf die direkten Interessen der Schüler gerichtet. Den Paten steht gleichzeitig eine Chance offen, die Kenntnisse zu vertiefen, zu erweitern und den Schülern in sprachlich zielgerichteter Form die Möglichkeiten des Übergangs von der Schule in die Ausbildung darzustellen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ehrenpatenschaften">Ehrenpatenschaften</h3></div>
<p>Der deutsche <a href="Bundespr%C3%A4sident_(Deutschland)" title="Bundespräsident (Deutschland)">Bundespräsident</a> übernimmt auf Antrag die <i>Ehrenpatenschaft</i> für das siebente Kind einer Familie. Zum Zeitpunkt der Antragsstellung müssen einschließlich des Patenkindes mindestens sieben lebende Kinder zur Familie zählen, die von denselben Eltern, derselben Mutter oder demselben Vater abstammen. Adoptivkinder sind den leiblichen Kindern gleichgestellt. Das Patenkind muss Deutsche(r) im Sinne des <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_116.html">Art.&nbsp;116</a></span> Abs.&nbsp;1 <a href="Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">Grundgesetz</a> (GG) sein. Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Übernahme der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des deutschen Staates für <a href="Kinderreiche_Familie" class="mw-redirect" title="Kinderreiche Familie">kinderreiche Familien</a> zum Ausdruck.<sup id="cite_ref-Bundespräsident_Info_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bundespräsident_Info-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wurden etwa 83.400 Ehrenpatenschaften übernommen (Stand 2025).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ähnliche Gepflogenheiten gab es schon zu Zeiten der preußischen Monarchie, der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus.<sup id="cite_ref-Dorsten_Ehrenpatenschaften_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Dorsten_Ehrenpatenschaften-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der DDR übernahm ab 1977 der <a href="Staatsratsvorsitzender" class="mw-redirect" title="Staatsratsvorsitzender">Staatsratsvorsitzende</a> bereits ab dem fünften Kind eine Ehrenpatenschaft.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Namenspatenschaften">Namenspatenschaften</h3></div>
<p>Es ist im Allgemeinen üblich, jede mit <a href="Eigenname" title="Eigenname">Eigennamen</a> behafteten <a href="Sache" title="Sache">Sache</a> nach bereits existierenden Bezeichnungen zu <a href="Name" title="Name">benennen</a> oder aus diesen abzuleiten. Diese bereits existierende <a href="Bezeichnung" title="Bezeichnung">Bezeichnung</a> stellt den <b>Namenspaten</b> für den neuen <a href="Name" title="Name">Namen</a> dar. Der Hauptanteil der Namenspatenschaften findet sich hierbei im privaten Bereich, beispielsweise bei Kinder-, Haustier- oder Firmennamen. Bei der Assoziation zwischen dem Paten und dem neuen Namen sind meist lediglich Grenzen durch die Phantasie des Namensgebers gesetzt, was eine entsprechende Charakterisierung der typischen Name-Pate-Beziehung, gerade im Privatsektor, erschwert. Vor allem bei öffentlichen Eigennamen, also <a href="Berg" title="Berg">Bergen</a>, <a href="Tal" title="Tal">Tälern</a>, <a href="Stra%C3%9Fe" title="Straße">Straßen</a>, <a href="Platz_(St%C3%A4dtebau)" class="mw-redirect" title="Platz (Städtebau)">Plätzen</a>, <a href="Schule" title="Schule">Schulen</a>, <a href="Stern" title="Stern">Sternen</a>, <a href="Hochdruckgebiet" title="Hochdruckgebiet">Hoch</a>- bzw. <a href="Tiefdruckgebiet" title="Tiefdruckgebiet">Tiefdruckgebieten</a>, <a href="Art_(Biologie)" title="Art (Biologie)">Arten</a>, <a href="Planet" title="Planet">Planeten</a> usw., spielen Paten in Form geschichtlicher Ereignisse, geographischer Orte, Personen der Zeitgeschichte, bestimmter Benennungsregelwerke bis hin zu speziellen <a href="Code" title="Code">Codes</a> eine große Rolle. Wer oder was für einen Namen Pate steht ist meist jedoch nicht an feste Regeln geknüpft und kann in der Regel von den für die Namensgebung verantwortlichen Behörden, Ämtern, wissenschaftlichen Institutionen oder sonstigen Einrichtungen recht frei gewählt werden. In vielen Fällen ist auch der <a href="Entdecker" title="Entdecker">Entdecker</a> der zu bezeichnenden <a href="Entdeckung" title="Entdeckung">Entdeckung</a> der zur Namensgebung Berechtigte. Er bzw. es kann dieses Recht jedoch auch abtreten.
</p><p>Es ist auch möglich, derartige Namenspatenschaften an Privatpersonen zu veräußern, diesen also gegen Zahlung eines bestimmten Betrages das Namensgebungsrecht für einen öffentlichen Eigennamen vollständig oder geknüpft an bestimmte Bedingungen zuzusprechen. Anstatt aufwendiger und teurer Namengebungskommissionen können auf diese Weise sogar Gelder eingenommen werden und in den meisten Fällen werden diese auch für <a href="Gemeinn%C3%BCtzigkeit" title="Gemeinnützigkeit">gemeinnützige Zwecke</a> verwandt bzw.&nbsp;im Sinne der für die Namensvergabe zuständigen meist öffentlichen Institution eingesetzt, was oft ebenso der Gemeinnützigkeit entspricht. Da Namenspatenschaften gerade im Übergangsbereich zwischen öffentlichen und privaten Eigennamen kaum reglementierte Dienstleistungen darstellen, sollte man sich über den Träger und dessen Seriosität bzw.&nbsp;die Anerkennung des Rechtes auf Namensgebung durch eine bestimmte Organisation immer vergewissern.
Ein bekanntes Beispiel für diese Art Patenschaft sind die <a href="Sponsoring#Namenssponsoring" title="Sponsoring">nach Firmen benannten Sportstadien</a>. Manche naturwissenschaftliche Sammlung ermöglicht auch Privatpersonen, gegen Zahlung einer Spende ein Objekt, z.&nbsp;B. eine Tier- oder Pflanzenart, nach sich zu benennen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Internationale_Spender-Kinderpatenschaften">Internationale Spender-Kinderpatenschaften</h2></div>
<p>Verschiedene <a href="Non-Profit-Organisation" class="mw-redirect" title="Non-Profit-Organisation">Non-Profit-Organisationen</a> und <a href="Hilfswerk" title="Hilfswerk">Hilfswerke</a> in den <a href="Industrieland" class="mw-redirect" title="Industrieland">Industrieländern</a> werben um <a href="Spende" title="Spende">Spendengelder</a>, indem sie Patenschaften für Kinder im Ausland vermitteln. Die Paten überweisen hierbei jährlich Beträge von ca. 30–400 Euro (zum Teil auch mehr), mit denen ein einzelnes Kind –&nbsp;teilweise auch dessen Familie oder die Dorfgemeinschaft&nbsp;– unterstützt wird, Nahrung, Schulbildung, Gesundheitsversorgung etc. erhält. Diese Förderung verläuft im Prinzip über mehrere Jahre. In der Regel wird ein (schriftlicher) Kontakt zwischen Pate und Kind hergestellt; über die Entwicklung des Kindes wird bei einigen Hilfswerken regelmäßig informiert. Bei einigen der Organisationen ist auch ein Besuch des Patenkindes vor Ort möglich. Damit erhalten Hilfsprojekte eine persönliche Komponente. Deshalb und wegen der jahrelangen Bindung handelt es sich um eine besonders effektive Form des Spendensammelns.
</p><p>Das schnelle Wachstum vieler Organisationen für Kinderpatenschaften hat auf dem deutschen Spendenmarkt einen <a href="Verdr%C3%A4ngungswettbewerb" title="Verdrängungswettbewerb">Verdrängungswettbewerb</a> ausgelöst:
Nach Angaben des <a href="Deutsches_Zentralinstitut_f%C3%BCr_soziale_Fragen" title="Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen">DZI</a> (Spenden-Almanach 2010/11) stiegen zwischen 2002 und 2009
</p>
<ul><li>die Einnahmen von <a href="Plan_International" title="Plan International">Plan International</a> Deutschland von 37,8&nbsp;Millionen auf 85&nbsp;Millionen Euro (plus 125&nbsp;Prozent)</li>
<li>die Einnahmen von <a href="World_Vision" class="mw-redirect" title="World Vision">World Vision</a> von 31&nbsp;Millionen auf 62&nbsp;Millionen Euro.</li>
<li>Die <a href="Kindernothilfe" title="Kindernothilfe">Kindernothilfe</a> und die <a href="Christoffel-Blindenmission" title="Christoffel-Blindenmission">Christoffel-Blindenmission</a> verzeichneten Steigerungen von mehr als zehn Prozent. Das <a href="Deutsches_Zentralinstitut_f%C3%BCr_soziale_Fragen" title="Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen">DZI</a> veröffentlicht regelmäßig Untersuchungen zur <a href="Ernst" title="Ernst">Seriosität</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Hilfswerke, die Kinderpatenschaften ablehnen, verzeichneten Einbußen, zum Beispiel <a href="Misereor" class="mw-redirect" title="Misereor">Misereor</a>, <a href="Bisch%C3%B6fliche_Aktion_ADVENIAT" class="mw-redirect" title="Bischöfliche Aktion ADVENIAT">Adveniat</a> und <a href="Kindermissionswerk#Aktion_Dreikönigssingen" title="Kindermissionswerk">Die Sternsinger</a><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zitat: <i>Wichtig ist uns, die Bevorzugung eines einzelnen Kindes zu vermeiden. Die Kinderpatenschaftsprogramme werden in Zusammenarbeit mit Einrichtungen verwirklicht, in denen alle Kinder gefördert werden. Durch die Unterstützung der gesamten Einrichtung soll das Kind lernen, in seiner Umwelt –&nbsp;in der Gemeinschaft seiner Freunde, seiner Familie, seines Dorfes&nbsp;– zu leben. </i>
Einige traditionelle Hilfswerke werfen Konkurrenten unseriöse Werbung vor: „Dem Paten wird etwas vorgespiegelt, denn das Geld kommt ja nicht direkt zum Kind“ (Helga Kuhn von Unicef). Misereor-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon kritisierte, durch Patenschaften entstünden „Inseln der Glückseligkeit“. Hilfsorganisationen sollten stattdessen die Gemeinschaft stärken.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Derzeit gibt es mehrere Organisationen, die eine internationale Kinderpatenschaft anbieten, unter anderem <a href="Hoffnungstr%C3%A4ger_Stiftung" title="Hoffnungsträger Stiftung">Hoffnungsträger Stiftung</a><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="Plan_International" title="Plan International">Plan International</a><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, SOS-Kinderdorf e.&nbsp;V., Deutsche Komitee für UNICEF e.&nbsp;V. sowie World Vision Deutschland e.&nbsp;V.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Diskussion_um_internationale_Kinderpatenschaften">Diskussion um internationale Kinderpatenschaften</h3></div>
<p>Kritiker von Einzelkinderpatenschaften meinen, dass solche Programme den betreffenden Kindern langfristig bisweilen mehr schaden als nützen und dass es sich allgemein um eine ineffiziente Form von Entwicklungszusammenarbeit handelt.
</p>
<ul><li>Das Patenschaftsgeld diene oft nur einem einzelnen Kind. Das dadurch „privilegierte“ Kind könnte unter dem Neid anderer, nicht derart geförderter Kinder und Familien leiden und sozial isoliert werden.</li>
<li>Die Kinder würden für die Spendensammlung „instrumentalisiert“.</li>
<li>Entgegen dem Eindruck, es werde besonders direkt und unbürokratisch geholfen, sei der Verwaltungsaufwand –&nbsp;etwa für die Aufrechterhaltung des Kontakts zwischen Pate und Kind&nbsp;– bei solchen Programmen besonders hoch.</li>
<li>Über den Verwaltungsaufwand, die Auswahl der begünstigten Kinder oder die Miteinbeziehung des sozialen Umfeldes werde oft kaum oder nur lückenhaft informiert.</li>
<li>Es sei ineffizient, wenige einzelne Kinder besonders zu fördern. Die Gesamtsituation des Dorfes, des Landes etc. werde nicht verbessert.</li></ul>
<p>Die <a href="Stiftung_Warentest" title="Stiftung Warentest">Stiftung Warentest</a> hat sich 1985 in einer breit angelegten empirischen Untersuchung zum Thema Kinderpatenschaften mit diesen und anderen Kritikpunkten auseinandergesetzt. Trotz einiger positiver Aspekte hat sie sich im Ergebnis grundsätzlich kritisch zu dieser Form der Entwicklungshilfe geäußert. Zusammenfassend gelangte die Stiftung Warentest zu der Feststellung: „Was die Dritte Welt braucht, sind Partner, nicht so sehr Paten!“<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die schweizerische Kontrollstelle für Spendenorganisationen <a href="ZEWO" class="mw-redirect" title="ZEWO">ZEWO</a> betrachtet vor allem die Werbung für Kinderpatenschaften als ethisch bedenklich und zertifiziert deshalb keine Organisationen mit Einzelkinderpatenschaften.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ZEWO ist allerdings weltweit die einzige Spendenzertifizierungsbehörde mit dieser Haltung; andere sogenannte „watchdog“-Organisationen („BBB Wise Giving Alliance“, „ECFA“, „<a href="Charity_Navigator" title="Charity Navigator">Charity Navigator</a>“) akzeptieren Kinderpatenschaften ohne Vorbehalte als Spendenform. Auch in Österreich können Patenschaftsorganisationen das <a href="%C3%96sterreichisches_Spendeng%C3%BCtesiegel" title="Österreichisches Spendengütesiegel">Österreichische Spendengütesiegel</a> beantragen.
</p><p>Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) schreibt zu Kinderpatenschaften:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Dauerspende, sei es in Form von einer Patenschaft, Partnerschaft oder auch ganz ohne besondere Zweckbindung, hat gegenüber Einzelspenden den Vorteil, dass nicht für jeden einzelnen Spendenvorgang gesondert und kostenträchtig geworben werden muss.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card"><a href="Deutsches_Zentralinstitut_f%C3%BCr_soziale_Fragen" title="Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen">Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen</a> (DZI)<sup id="cite_ref-DZI_Patenschaft_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-DZI_Patenschaft-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<p>Das DZI weist aber auch darauf hin, dass Patenschaften einen höheren Verwaltungsaufwand erfordern und dass es unterschiedliche Formen von Patenschaften gibt. Das DZI empfiehlt die Form, bei der mit den Patenschaftsbeiträgen Projekte finanziert werden, „die der ganzen Gemeinschaft, in der das Kind lebt, zukommen“. Laut DZI können Spender „der Werbung der jeweiligen Organisation entnehmen&nbsp;…, in welcher Form ihre Patenschaftsbeiträge Verwendung finden.“<sup id="cite_ref-DZI_Patenschaft_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-DZI_Patenschaft-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Stiftung Warentest verglich 2004 die Verwaltungskosten unterschiedlicher Organisationen und kam zu dem Ergebnis, dass diese bei einzelnen Organisationen bis zu einem Drittel der Gesamtausgaben ausmachten.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einer Untersuchung hat <a href="Annette_Scheunpflug" title="Annette Scheunpflug">Annette Scheunpflug</a> die Werbung von deutschen Organisationen (<a href="CCF_Kinderhilfswerk" class="mw-redirect" title="CCF Kinderhilfswerk">CCF Kinderhilfswerk</a>, <a href="Plan_International" title="Plan International">Plan International</a> Deutschland, der <a href="Kindernothilfe" title="Kindernothilfe">Kindernothilfe</a>, den <a href="SOS-Kinderd%C3%B6rfer" class="mw-redirect" title="SOS-Kinderdörfer">SOS-Kinderdörfern</a>/<a href="Hermann_Gmeiner" title="Hermann Gmeiner">Hermann Gmeiner</a> Fonds und von <a href="World_Vision_Deutschland" title="World Vision Deutschland">World Vision Deutschland</a><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) untersucht, die Kinderpatenschaften vermitteln. Darin kommt sie zu dem Ergebnis, „dass die Darstellung von Kinderpatenschaften in der Öffentlichkeitsarbeit die Spannung zwischen der Kommunikation von Pate zum Kind und einer fachlich angemessenen Kommunikation über Entwicklungszusammenarbeit ausbalancieren muss. Diese Herausforderung gelingt den untersuchten Organisationen unterschiedlich.“<sup id="cite_ref-ebda_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-ebda-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Scheunpflug untersuchte vor allem die Werbung der Organisationen und urteilte: „Einige Materialien vermitteln den Eindruck, dass sich die Spender Wunschkinder aussuchen könnten.“ Die Studie stellt aber die <a href="Legitimit%C3%A4t" title="Legitimität">Legitimität</a> von Kinderpatenschaften nicht grundsätzlich in Frage. Kritisch anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die Studie von Annette Scheunpflug von „Terre des Hommes“ und der „Deutschen Welthungerhilfe“ finanziert wurde,<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> also von Mitbewerbern, die selbst keine Kinderpatenschaften vermitteln.
</p><p>Eine weitere Studie über das Patenschaftskonzept verfassten <a href="Angelika_Hagen" title="Angelika Hagen">Angelika Hagen</a> und <a href="Ernst_Gehmacher" title="Ernst Gehmacher">Ernst Gehmacher</a> 2004. In einer breit angelegten <a href="Sozialkapital" class="mw-redirect" title="Sozialkapital">Sozialkapitalstudie</a> bei Paten von <a href="World_Vision_%C3%96sterreich" title="World Vision Österreich">World Vision Österreich</a> zur „Erforschung von Glück und Zufriedenheit“ im Rahmen des Programms der OECD „Measuring Social Capital“ (Messung von Sozialkapital) kamen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die meisten Patenschaften durch persönliche Gespräche zustande kommen. In einem Interview betont Gehmacher zudem: „…&nbsp;an Patenschaften ist –&nbsp;sofern sie so achtsam betrieben werden wie die durchgeführte Studie zeigt&nbsp;– nichts Ausbeuterisches, Unethisches; und die Unterstützung kommt nachhaltig der gesamten Gemeinschaft zugute“.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Örtliche_Patenschaften"><span id=".C3.96rtliche_Patenschaften"></span>Örtliche Patenschaften</h2></div>
<p>Örtliche Patenschaften (auch als ‚Aktivpatenschaften‘ bekannt) haben sich in Deutschland seit etwa 15 Jahren durch lokale Initiativen verschiedener Art entwickelt. Mehr als 1500 in über 1000 großen und kleinen Städten Deutschlands gibt es zurzeit. In den letzten Jahren lässt sich ein Boom verzeichnen: Vielerorts gründen sich neue Patenschaftsprogramme.
</p><p>Immer erforderlich ist für die Realisierung einer Aktivpatenschaft ein Vermittlungsbüro, das eine(n) ehrenamtliche(n) Patin/Paten findet und sie/ihn mit einem dazu passenden Patenkind oder auch mit einer ganzen Patenfamilie zusammenbringt. Ein Drittel der örtlichen Vermittlungsbüros sind Lokalbüros der großen Wohlfahrtsorganisationen wie <a href="Deutscher_Caritasverband" title="Deutscher Caritasverband">Caritas</a>, <a href="Diakonie" title="Diakonie">Diakonie</a>, <a href="Arbeiterwohlfahrt" title="Arbeiterwohlfahrt">AWO</a>, <a href="Deutscher_Kinderschutzbund" class="mw-redirect" title="Deutscher Kinderschutzbund">Deutscher Kinderschutzbund</a> oder sie gehören zu den <a href="Netzwerk" title="Netzwerk">Netzwerken</a> der <a href="Freiwilligenagentur" title="Freiwilligenagentur">Freiwilligenagenturen</a> und Seniorenbüros. Die übrigen entstanden durch reine Privatinitiativen oder wurden von lokalen Institutionen (Gemeindeverwaltungen usw.) ins Leben gerufen.
</p><p>In Deutschland unterstützt das Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ Wohlfahrtsverbände, Stiftungen, Migrantenorganisationen und andere zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Stiftung von Patenschaften.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Weltweit gesehen fanden die ersten Initiativen für örtliche Patenschaften vor 100 Jahren in den USA statt. Einige Bürger in den jungen Industriestädten der Ostküste nahmen sich der <a href="Stra%C3%9Fenkind" title="Straßenkind">Straßenkinder</a> an, um sie vor Kriminalität und <a href="Ausgrenzung" class="mw-redirect" title="Ausgrenzung">Ausgrenzung</a> zu bewahren. Inzwischen ist daraus eine bundesweite Organisation mit über 400 örtlichen Vermittlungsbüros geworden unter dem Namen ‚<a href="Big_Brothers_Big_Sisters" title="Big Brothers Big Sisters">Big Brothers Big Sisters</a> of America‘ (BBBS). Andere amerikanische Wohlfahrtsorganisationen haben die Idee auch übernommen und dabei in ihrer Form und Ausrichtung auf verschiedene Zielgruppen variiert. In Europa hat die 'Patenschaftsbewegung' zuerst im Vereinigten Königreich Fuß gefasst, bevor sie sich in den letzten 20 Jahren auch in etwa 20 anderen europäischen Ländern ausbreitete. Big Brothers Big Sisters gibt es seit 2006 auch in Deutschland; seit 2001 wurde ein Patenschaftsprogramm nach dem Vorbild von BBBS unter dem Namen ‚biffy – Big Friends for Youngsters‘ von der <a href="Deutsche_Kinder-_und_Jugendstiftung" title="Deutsche Kinder- und Jugendstiftung">Deutschen Kinder- und Jugendstiftung</a> aufgebaut.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Örtliche_Kinderpatenschaft"><span id=".C3.96rtliche_Kinderpatenschaft"></span>Örtliche Kinderpatenschaft</h3></div>
<p>Die örtliche Kinderpatenschaft wird in Deutschland am ehesten verständlich durch das Stichwort „Leihoma“ (oder „Wunsch-Oma“). Ihr männlicher Kollege, der „Leihopa“ („Wunsch-Opa“), wurde wahrscheinlich zuerst erfunden und zwar von den Autoren <a href="Der_Leihopa" title="Der Leihopa">einer Fernsehserie aus den 1980er Jahren</a>. In Wirklichkeit ist er eine große Rarität im Vergleich zu den mehreren tausend Leihomas, die es bereits in Deutschland gibt. Im Gegensatz zu den angelsächsischen Ländern mangelt es in Deutschland auch an jüngeren Patinnen und Paten.
</p><p>Manche Vermittlungsbüros benutzen statt „Leihoma“ den Ausdruck „Patenoma“. Manche ehrenamtliche Paten stellen sich für einige Stunden pro Woche oder Monat völlig unentgeltlich zur Verfügung, andere erhalten von den Eltern die Fahrtkosten ersetzt und/oder eine Aufwandsentschädigung. (In Deutschland unterliegen Tätigkeiten in der Erziehung, die im Rahmen eines <a href="Minijob" class="mw-redirect" title="Minijob">Minijobs</a> verrichtet werden, allerdings den Regelungen zum <a href="Mindestlohn" title="Mindestlohn">Mindestlohn</a>, da es sich dabei nicht um ein Ehrenamt handelt.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) Es gibt zurzeit in Deutschland ca. 100 Vermittlungsbüros für örtliche Kinderpatenschaften.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Örtliche_Lernpatenschaft"><span id=".C3.96rtliche_Lernpatenschaft"></span>Örtliche Lernpatenschaft</h3></div>
<p>Bei einer Lernpatenschaft unterstützt die Patin oder der Pate Kinder regelmäßig bei der Bildung. Es kann sich dabei um ehrenamtliche <a href="Hausaufgabe" title="Hausaufgabe">Hausaufgaben</a>­hilfe für ein einzelnes Kind oder für eine kleine Gruppe von Kindern handeln. Die Unterstützung kann beispielsweise in einer Kita, Stadtbibliothek oder Grundschule stattfinden. Ähnliche Aktivitäten und Bezeichnungen sind: <a href="Lesepate" title="Lesepate">Lesepaten</a>, Sprachpaten, Bildungspaten, Leselernhelfer, Mentoren, Schülerpaten, Schülercoaches.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Kindergärten geht es bei Bildungspatenschaften auch um Vorlesen, Gärtnern, künstlerisches Arbeiten und Musik.<sup id="cite_ref-landeshauptstadt-stuttgart_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-landeshauptstadt-stuttgart-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Lern-, Bildung- oder Schülerpatenschaft unterscheidet sich schon dadurch von der <a href="Nachhilfe" title="Nachhilfe">Nachhilfe</a>, dass sie ehrenamtlich ist. Derartige Aktivpatenschaften werden auch als ein Beitrag zur <a href="Bildungsgerechtigkeit" class="mw-redirect" title="Bildungsgerechtigkeit">Bildungsgerechtigkeit</a> betrachtet.<sup id="cite_ref-landeshauptstadt-stuttgart_23-1" class="reference"><a href="#cite_note-landeshauptstadt-stuttgart-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Deutsche Kinderschutzbund vermittelt Klassenpaten als Unterstützung für Schulklassen, die einen hohen Anteil an Kindern mit <a href="Migrationshintergrund" title="Migrationshintergrund">Migrationshintergrund</a> haben.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zu den Organisationen, die im Bereich Schülerpatenschaften tätig sind, zählen u.&nbsp;a. <a href="Balu_und_Du" title="Balu und Du">Balu und Du</a>, das <a href="Chancenwerk" title="Chancenwerk">Chancenwerk</a>, <a href="Sch%C3%BClerpaten_Deutschland" title="Schülerpaten Deutschland">Schülerpaten Deutschland</a> und <a href="Tausche_Bildung_f%C3%BCr_Wohnen" title="Tausche Bildung für Wohnen">Tausche Bildung für Wohnen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Örtliche_Familienpatenschaft"><span id=".C3.96rtliche_Familienpatenschaft"></span>Örtliche Familienpatenschaft</h3></div>
<p>Bei einer Familienpatenschaft kümmert sich die Patin oder der Pate regelmäßig um eine junge Familie mit kleinen Kindern. Aus den verschiedenen Gründen haben es diese Familien besonders schwer, mit dem täglichen Leben und der Kindererziehung zurechtzukommen, und ihnen soll durch <b>Familienpaten</b> geholfen werden. Die Idee kommt aus England. Dort hat eine private Wohlfahrtsorganisation mit Hilfe der Regierung in den letzten 30 Jahren über 300 lokale Büros eingerichtet oder gefunden, die Familienpatenschaften vermitteln. Filialnetze in Norwegen, Ungarn und den Niederlanden bestehen auch schon. In Deutschland ist die Idee in den letzten Jahren von über 10 örtlichen Vermittlungsstellen aufgegriffen worden. Auch Wohlfahrtsverbände wie zum Beispiel die <a href="Deutscher_Caritasverband" title="Deutscher Caritasverband">Caritas</a> und der <a href="Parit%C3%A4tischer_Wohlfahrtsverband" class="mw-redirect" title="Paritätischer Wohlfahrtsverband">Paritätische Wohlfahrtsverband</a> vermitteln (ehrenamtliche) Familienpaten. Bei Familienpatenschaften, die im Rahmen der durch das <a href="Nationales_Zentrum_Fr%C3%BChe_Hilfen" title="Nationales Zentrum Frühe Hilfen">Nationale Zentrum Frühe Hilfen</a> geförderten <a href="Fr%C3%BChe_Hilfen" title="Frühe Hilfen">Frühen Hilfen</a> vermittelt werden, werden die ehrenamtlichen Familienpaten durch eine Fachkraft vorbereitet und während der Patenschaft fortlaufend begleitet.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Bayern haben sich der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.&nbsp;V., der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.&nbsp;V., der Landesverband Mütter und Familienzentren in Bayern e.&nbsp;V. und das Zentrum Aktiver Bürger Nürnberg zum <i>Netzwerk Familienpaten Bayern</i> zusammengetan, um eine <a href="Niedrigschwellig" class="mw-redirect" title="Niedrigschwellig">niedrigschwellige</a> Unterstützung von Familien durch Familienpaten zu ermöglichen.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An zahlreichen Standorten in Deutschland vermittelt außerdem das Sozialunternehmen <i><a href="Wellcome_(Sozialunternehmen)" title="Wellcome (Sozialunternehmen)">wellcome</a></i> ehrenamtliche Helfer zur Unterstützung für Familien mit Neugeborenen.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Berlin vermittelt der Verein AMSOC e.&nbsp;V. („Ambulante Sozialpädagogik Charlottenburg“) ehrenamtliche Paten für Familien mit psychischen Problemen.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Örtliche_Jobpatenschaft"><span id=".C3.96rtliche_Jobpatenschaft"></span>Örtliche Jobpatenschaft</h3></div>
<p>Jobpatinnen und -paten ermuntern und unterstützen Jugendliche in der letzten Hauptschulklasse, den ‚Quali‘ zu schaffen. Anschließend helfen sie den jungen Menschen bei der Suche nach einem Job oder einer Lehrstelle. Öfter tritt der Pate auch erst nach Schulabschluss in Erscheinung.
</p><p>Das Modell kommt aus Frankreich. Dort gibt es schon seit langem ein öffentlich finanziertes Netzwerk von ca. 600 Beratungs- und Informationsbüros für jugendliche Arbeitsuchende. Etwa die Hälfte unter ihnen rekrutiert ehrenamtliche Jobpatinnen und -paten. Laut einer ministeriellen Verlautbarung soll es dort zurzeit über 8000 Jobpatinnen und -paten geben. Sie übernehmen das Jobpatenkind so lange, bis es einen Job gefunden hat und den Anschein erweckt, dass es ihn auch behalten will und kann.
</p><p>In Deutschland gibt es zurzeit ca. 90 lokale Vermittlungsbüros.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Örtliche_Patenschaft_für_Senioren"><span id=".C3.96rtliche_Patenschaft_f.C3.BCr_Senioren"></span>Örtliche Patenschaft für Senioren</h3></div>
<p>Patenschaften für Senioren, etwa ein ehrenamtliches Engagement mit <a href="Besuchsdienst" title="Besuchsdienst">Besuchen</a>, Spaziergängen und anderen kleinen Unternehmungen, ähnlich der <a href="Nachbarschaftshilfe" title="Nachbarschaftshilfe">Nachbarschaftshilfe</a>, werden beispielsweise durch Vereine, <a href="Pflegest%C3%BCtzpunkt" title="Pflegestützpunkt">Pflegestützpunkte</a> oder andere lokale Netze oder auch direkt durch Pflegeheime vermittelt.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine rein finanzielle Patenschaft für bedürftige Senioren vermittelt hingegen zum Beispiel der Verein <a href="Lichtblick_Seniorenhilfe" title="Lichtblick Seniorenhilfe">Lichtblick Seniorenhilfe</a>. Der Begriff „Seniorenpatenschaft“ ist hingegen doppeldeutig, da auch ein Einsatz von Senioren oder Gruppen von Senioren für andere Menschen so genannt wird.
</p><p><a href="Digitalpaten" title="Digitalpaten">Digitalpaten</a> begleiten und unterstützen Mitbürger, vor allem ältere Menschen, beim Einsatz digitaler Medien.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Postpaten">Postpaten</h3></div>
<p>Postpaten unterstützen Menschen, die ihre Briefe und Postsendungen alleine nicht bewältigen können. Sie helfen ihnen zu Hause beim Öffnen, Vorlesen, Sortieren, Ablegen und Erledigen der Post. Gegebenenfalls gehen sie ihnen bei der Zusammenstellung von Unterlagen für Anträge zur Hand und begleiten sie zu Behörden. Sie haben – im Gegensatz zu <a href="Betreuer_(Ehrenamt)" title="Betreuer (Ehrenamt)">ehrenamtlichen</a> oder <a href="Berufsbetreuer" title="Berufsbetreuer">beruflichen Betreuern</a> – keine <a href="Vertretungsmacht" title="Vertretungsmacht">Vertretungsmacht</a>. Postpaten werden beispielsweise durch Postpatenprojekte verschiedener Wohlfahrtsverbände und deren Beratungsstellen vermittelt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Patenschaften">Weitere Patenschaften</h3></div>
<p>Das BMFSFJ fördert – aufbauend auf Erfahrungen mit Patenschaften für Flüchtlinge, für Menschen mit Migrationshintergrund und für junge Menschen im Übergang von der Schule in die Ausbildung oder den Beruf – seit 2018 mit dem Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ Patenschaften für Flüchtlinge sowie allgemeiner für Menschen in benachteiligenden Lebenssituationen.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="Koalitionsvertrag_der_20._Wahlperiode_des_Bundestages" title="Koalitionsvertrag der 20. Wahlperiode des Bundestages">Koalitionsvertrag für die 20. Legislaturperiode</a> sieht eine Fortführung dieses Bundesprogramms vor.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Zu internationalen Kinderpatenschaften
<ul><li><i>Verschiedene Modelle von Kinderpatenschaften.</i> In: Fundraising-Akademie: <i>Fundraising: Handbuch für Grundlagen, Strategien und Methoden.</i> Gabler Verlag, 2008, ISBN 3-8349-0820-7, ISBN 978-3-8349-0820-9, S. 339 ff.</li></ul></li>
<li>Zu Ausbildungspatenschaften
<ul><li>Lothar Beinke: <i>Das Patenschafts-Projekt.</i> In: <i>Wirtschaft und Erziehung,</i> Heft 7–8/2009, S. 231–235.</li>
<li>Lothar Beinke, Cornelia Frerichs, Michael Szewczyk: <i>Von der Handelsschule zum IT-Kompetenz-Zentrum.</i> Peter Lang, Frankfurt/Main u.&nbsp;a. 2007.</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4044873-3">Literatur von und über Patenschaft</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Lothar Beinke: <i>Das Patenschafts-Projekt</i>, in: Wirtschaft und Berufserziehung, (2009), Seite 231–235</span>
</li>
<li id="cite_note-Bundespräsident_Info-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Bundespräsident_Info_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bundespraesident.de/DE/Amt-und-Aufgaben/Wirken-im-Inland/Jubilaeen-und-Ehrenpatenschaften/jubilaeen-und-ehrenpatenschaften-node.html"><i>www.bundespraesident.de: Der Bundespräsident / Jubiläen und Ehrenpatenschaften.</i></a> In: <i>bundespraesident.de.</i> 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3.&nbsp;April 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APatenschaft&amp;rft.title=www.bundespraesident.de%3A+Der+Bundespr%C3%A4sident+%2F+Jubil%C3%A4en+und+Ehrenpatenschaften&amp;rft.description=www.bundespraesident.de%3A+Der+Bundespr%C3%A4sident+%2F+Jubil%C3%A4en+und+Ehrenpatenschaften&amp;rft.identifier=&amp;rft.date=2016">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundespraesident.de/DE/amt-und-aufgaben/aufgaben-in-deutschland/jubilaeen-ehrenpatenschaften/jubilaeen-ehrenpatenschaften_node.html"><i>Jubiläen und Ehrenpatenschaften.</i></a> In: <i>bundespraesident.de.</i> 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8.&nbsp;Juli 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APatenschaft&amp;rft.title=Jubil%C3%A4en+und+Ehrenpatenschaften&amp;rft.description=Jubil%C3%A4en+und+Ehrenpatenschaften&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bundespraesident.de%2FDE%2Famt-und-aufgaben%2Faufgaben-in-deutschland%2Fjubilaeen-ehrenpatenschaften%2Fjubilaeen-ehrenpatenschaften_node.html&amp;rft.date=2025">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Dorsten_Ehrenpatenschaften-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Dorsten_Ehrenpatenschaften_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Wolf Stegemann (Hrsg.): <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dorsten-lexikon.de/e/ehrenpatenschaften/"><i>Ehrenpatenschaften | Dorsten-Lexikon.de.</i></a> In: <i>dorsten-lexikon.de.</i> 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3.&nbsp;April 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APatenschaft&amp;rft.title=Ehrenpatenschaften+%26%23124%3B+Dorsten-Lexikon.de&amp;rft.description=Ehrenpatenschaften+%26%23124%3B+Dorsten-Lexikon.de&amp;rft.identifier=&amp;rft.creator=Wolf%26%2332%3BStegemann+%28Hrsg.%29&amp;rft.date=2016">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a href="Christoph_Lorke" title="Christoph Lorke">Christoph Lorke</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/206153/soziale-ungleichheit-und-soziale-ungerechtigkeit-kinderreiche-familien-in-der-ddr/"><i>"Soziale Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit": Kinderreiche Familien in der DDR.</i></a> In: <i><a href="Deutschland_Archiv" title="Deutschland Archiv">Deutschland Archiv</a>.</i> 11.&nbsp;Mai 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8.&nbsp;Juli 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APatenschaft&amp;rft.title=%22Soziale+Ungleichheit+und+soziale+Ungerechtigkeit%22%3A+Kinderreiche+Familien+in+der+DDR&amp;rft.description=%22Soziale+Ungleichheit+und+soziale+Ungerechtigkeit%22%3A+Kinderreiche+Familien+in+der+DDR&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fthemen%2Fdeutschlandarchiv%2F206153%2Fsoziale-ungleichheit-und-soziale-ungerechtigkeit-kinderreiche-familien-in-der-ddr%2F&amp;rft.creator=%5B%5BChristoph+Lorke%5D%5D&amp;rft.date=2015-05-11">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dzi.de/wp-content/pdfs_Spenderberatung/DZI%20Spenden-Almanach%202010-11.pdf">DZI Spenden-Almanach 2010-11</a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090105171703/http://www.sternsinger.org/kinderpatenschaft.html">sternsinger.org</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. Januar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-12/spenden-kinderpatenschaften"><i>Kinderpatenschaften verdrängen traditionelle Hilfe</i>.</a> In: <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Zeit Online</a></i>, 8. Dezember 2010</span>
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